"Evangelisches Ferienwaldheim": als viel zu lang empfinden Kinder und Mitarbeiter diesen Namen. Deshalb nennen Sie ihre Art, die Sommerferien zu ver- bringen, kurz und liebevoll „DiBo“.
Das DiBo bietet in zwei zweiwöchigen Abschnitten jeweils rund 100 daheim ge- bliebenen Kindern und Jugendlichen der
1. bis 7. Klasse alles, was die jungen Herzen höher schlagen lässt. Von 8.30 bis 18.00 Uhr wird gesungen, gebastelt, gespielt, gelacht, nachgedacht, gegessen, gefeiert… Jeweils zwischen 20 und 30 meist jugendliche MitarbeiterInnen bereiten dafür ein abwechslungsreiches Programm mit Andachten, Bastelangeboten, Spielen und Ausflügen vor. Doch am Besten drückt das DiBo-Lied aus, was Kindern und MitarbeiterInnen das DiBo bedeutet. Es spricht wohl für sich und soll deshalb hier lange Ausführungen ersetzen.
Die Termine 2012:
Abschnitt 1 - 30.7. bis 11.8.2012
Abschnitt 2 - 13.8. bis 25.8.2012
| 1. | Am Montagmorge fängt es an: En Lärm als wäres dausend Mann! Senn honnert kloine Kenner bloß, doch d`Schlabbergosch isch riesegroß. |
| 2. | Grad no betet un gesunge, scho wird um d`Marmelad gerunge. De Dischmaniere: wunderbar! (Zumindescht bei d`Helferschar) |
| Ref. | Mar muss scho sage, s`DiBo isch schee! Schee laut, schee luschtig, Gelee! Mar muss scho sage, s`DiBo isch schee! Schee laut, schee luschtig, Gelee! |
| 3. | Erzählt Herr Hartmann D`biblisch G`schicht, des indressiert die meischde - sehr donoch gehds ab mit mords Tamtam: die Gloind- schde fange z`Baschdle an, getobt des wird bei Grubbe2, au d`Grubbe3 isch laif debei. |
| 4. | Die Vierer senn leicht z`motiviere - die Gröschde dehns halt sabotiere. Fünf onn sechs im Rege radle, mit nasse Füß unn stramme Wadeln. |
| Ref. | Mar muss scho sage, ... |
| 5. | Um zwölfe läudet d`Glock zum Esse, jetzt hemmer d`Küchefraue fast vergessa, sisch oifach super, wie die koche für d`ganz Ba- gage zwei lange Woche. |
| Ref. | Mar muss scho sage, ... |
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| 6. | Uff oimol isch es "himmlisch still", doch wenn mer dann nochgugge will onn öffnet Dier zum Grubberaum, zerblatzt so mancher Helfer- traum. |
| 7. | Die Uffsicht isch nemme im Bilde, weil d`Kenner tobe wie die Wilde Des Ganze nennt sich Mittagsruh, wie geht´s dann erscht beim Ausflug zu? |
| Ref. | Mar muss scho sage, ... |
| 8. | Beim Ausflug schtürmt die ganze Horde mit Täterä durch fremde Orte un schtürzt sich wild aufs Lunchpaket, bevors geräuschvoll heimwärtsgeht. |
| 9. | D´Elternnachmittag zum Schluß, schaffd alle Helfer viel Verdruß: Enn haufe z`Plane, viel zum Schaffe, dann komme dEltern zum Begaffe! |
| Ref. | Mar muss scho sage, ... |
| 10. | Die vierzehn Dag senn schnell vorbei, jetzt tritt die groß Langweile ei, im DiBo war halt stets was los - die Stimmung groß, d`Helfer famos! |
| Ref. | Mar muss scho sage, ... |
Die Evangelische Kirchengemeinde Bir- kenfeld versucht durch das Ferienwald- heim ihrer sozialen Verantwortung nach- zukommen. Das Ferienwaldheim bietet auch allein erziehenden und berufstätigen Eltern eine preisgünstige Chance, ihren Kindern in den Sommerferien eine sinnvolle und zumindest urlaubsähnliche Freizeitge- staltung mit Gleichaltrigen zu ermöglichen. Außerdem entstand im Jahr 2005 eine Kooperation mit der Lebenshilfe Pforzheim, so dass auch Kinder mit Behinderung in beiden Abschnitten integriert werden können.
Ihr Ansprechpartner fürs Evangelisches Ferienwaldheim der Kirchenge- meinde Birkenfeld ist Diakon Enno Kohler (siehe Kontakt).
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Weiterführende Links
Lebenshilfe Pforzheim
AG Evang. Ferien- und Waldheime in Württemberg