Pfingsten


"Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle an einem Ort bei- einander. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von ei- nem gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen zerteilt, wie von Feuer. Und er setzte sich auf einen jeden von ihnen. Und sie wurden erfüllt von dem heiligen Geist und fingen an, zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen gab auszusprechen." (Apostelgeschichte 2, 1-4)

So lauten die Worte in der Bibel, die von dem erzählen, was die Jünger Jesu einige Wochen nach Karfreitag und Ostern am Pfingsttag erfahren haben.
 
In den ersten Jahrhunderten der Kirche ist mit pentekoste (Pfingsten) ein auf Ostern folgender 50tägiger Zeitabschnitt gemeint, der festlich gefei- ert wurde. Im 4. Jahrhundert nach Christus wird Pfingsten dann ein ei- genständiges Fest des Heiligen Geistes, das - gleichrangig neben Weih- nachten und Ostern – immer am siebten Sonntag nach dem Auferste- hungsfest begangen wird.

Pfingsten ist oft als Geburtstag der Kirche bezeichnet worden. Und genau das ist auch der Sinn der Erzählung: Die Kirche lebt nicht aus eigener Kraft. Erst die Anwesenheit Gottes macht sie fähig, ihren Auftrag zu er- füllen.
Und hier kommt der Heilige Geist ins Spiel:
Der Heilige Geist ist Gottes Gegenwart bei und in uns Menschen. Gottes Wort, die Bibel, wurde von Menschen geschrieben, die durch den Heiligen Geist mit Gott verbunden waren. Der Heilige Geist sorgt dafür, dass wir Gottes Wort verstehen. Der Heilige Geist wirkt den Glauben an Gott. Er verleiht Geistesgaben und nimmt unsere Fähigkeiten und Begabungen in Gebrauch, damit wir sie für die Gemeinde einsetzen und die Gemeinde wachsen kann.
 
In Birkenfeld feiern wir an beiden Pfingstfeiertagen Gottesdienste.
An Pfingstmontag traditionell zusammen mit der katholischen Kirchenge- meinde.